Die besten Ortsfeste erkennen

Stadtteilfest & Nachbarschaftssause: Das zeichnet ein großartiges Ortsfest aus

Lustige Wimpelketten, die im Wind wehen und Musik, die über das gesamte Gelände erschallt, sind mehr als genug, um die Neugier zu wecken. Wird man dann noch vom Geruch guten Essens und schallendem Gelächter angelockt, ist man schnell mittendrin in einem Stadtteil- oder Ortsfest. So erkennen Sie, ob Sie schnell die Flucht ergreifen oder bleiben sollten.

Ungeplant geht der Plan los

Täuschen Sie sich nicht: Auch hinter einem spontanen Nachbarschaftsfest steckt eine Menge Arbeit. Hinter den Kulissen wurden wahrscheinlich alle möglichen Hebel in Bewegung gesetzt, damit das Drumherum einfach passt. Bei einem gelungen Fest versuchen keine hupenden Autos die Straße zu passieren, auch für den Zugang zu sanitären Anlagen ist gesorgt und es ist ein Leichtes von A nach B zu kommen, statt sich mit den Ellenbogen durch die Menschenmenge zu schieben.

Kein Festkomitee der Welt hat allerdings das Wetter im Griff. Gute Planung zeichnet sich deshalb auch dadurch aus, dass auch Regenwetter die Stimmung nicht vermiesen kann. Ist also ein stabiles und hochwertiges Partyzelt vor Ort aufgebaut, in dem alle Platz finden, ist das ein großes Plus für die Veranstalter.

Jung und Alt, Groß und Klein

Ein gelungenes Ortsfest lebt vom Miteinander aller Generationen. Wenn Sie Jugendlichen ebenso begegnen wie älteren Menschen und Familien, ist das ein gutes Zeichen. Keine Langeweile aufkommen lassen lautet das Motto einer gelungenen Feierlichkeit auf der Straße oder im Ortszentrum.

Ein ausgewogenes Angebot sollte vorhanden sein, aber ganz ohne die Verpflichtung, unbedingt teilnehmen zu müssen. Schön sind Handarbeits- oder Flohmarktstände, die zum Hindurchschlendern einladen – und wer weiß, vielleicht ersteht man als Reisender hier sogar das eine oder andere Souvenir für sich oder die Freunde daheim.

Bei Aktionen von Sackhüpfen bis Bobbycarrennen sollten Sie ebenfalls keine Müdigkeit vorschützen. Vor allem, weil Nachbarschafts- und Stadtteilfeste häufig auch als Gelegenheit für Fundraising-Aktionen genutzt werden. Wer mitmacht, sammelt Sympathiepunkte.

Liebe geht durch den Magen

Neben den Aktionen ist schließlich doch das Essen der ausschlaggebende Faktor dafür, ob noch lange nach Ihrer Abreise von einem Ortsfest gesprochen wird. Ob Catering oder ein Buffet, zu dem jeder in der Straße etwas beiträgt: Für Essen sollte gesorgt sein, damit nicht die ersten Hungrigen schon bald weiterziehen.

Essen in Hülle und Fülle ist ein gutes Indiz für ein Fest, bei dem es sich zu bleiben lohnt. Schmecken die Speisen dann auch noch und sind sie zu moderaten Preisen zu erstehen, ist zumindest für das Abendessen schon einmal gesorgt.

Und wer weiß – vielleicht kommen Sie ja während des Essens an der Biertischgarnitur mit Einheimischen ins Gespräch, denn letztlich sind es doch die Menschen, die ein Ortsfest gelingen lassen.